Die Pfadfinderbewegung

Die Gründung der Pfadfinderbewegung datiert sich auf das Jahr 1907.

Ein britische general "Robert Baden-Powell", veranstaltete auf der Insel "Brownsea Island" das erste Pfadfinderlager. Ein Jahr später veröffentlichte er das Buch "Scouting for Boys", in dem er eine eigenständige Methodik die "Pfadfindermethodik" erläutert und von seinen Erfahrungen berichtet.

Schon in der ersten hälfte des 19. Jahrhunderts breitete sich die Pfadfinderbewegung rasch aus. Es gab schnell 3 verschiedene Altersstufen, damit die Mitglieder altersgerecht lernen und erfahren können.

Das Grundprinzip des Verhaltens der Pfadfinder entstand als "Verhaltenskodex":

- Die Pflicht gegenüber Gott
- Die Pflicht gegenüber dritten
- Die Pflicht gegenüber sich selbst

Mitlerweile ist die Pfadfinderbewegung auf der ganzen Welt vertreten und fasst (geschätzt) 41 Millionen Kinder und Jugendliche aus 216 Ländern und Territorien. Insgesamt gehörten der Pfadfinderbewegung schon rund 300 Millionen Menschen an, und sie war bisher in nur 6 Staaten nicht vertreten.

Zwischen 1918 und 1933 wurden die Pfadfinder in Deutschland stark von der Jugendbewegung und damit von den Ideen der Wandervogel-Bewegung und der Bündischen Jugend beeinflusst. Daher rühren gewisse Traditionen, wie beispielsweise die Verwendung von Kohten und Jurten, das zusammenleben als "Stamm", und das "Auf-Fahrt-Gehen". Der Bezug zu Natur und Abenteuer ist in Deutschland stärker als in anderen Ländern.